Heiratsantrag, Hochzeitsplanung, Trauzeugin, Verlobung

Meine beste Freundin hat JA gesagt

Vor fast einem Jahr, genauer gesagt am 18.2.2017, habe ich die wundervolle Nachricht bekommen, dass meine beste Freundin heiraten wird. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass ich mitten in der Nacht ohne bestimmten Grund wach geworden bin und auf mein Handy geschaut habe. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich ein paar Augenblicke später hellwach war und an Schlaf erstmal nicht mehr denken konnte. Ich hörte mir die Sprachnachricht gleich mehrfach an und habe mich so sehr für die beiden gefreut. Die Freude in Franzis Stimme über den ersehnten Antrag war nicht zu überhören. Wie gerne hätte ich sie sofort angerufen um ihr zu diesen wunderbaren Neuigkeiten zu gratulieren. Da machte mir aber leider die Zeitverschiebung einen Strich durch die Rechnung. Den Hochzeitsantrag gab es nämlich am Abend des 17.2.2017 im ca. 7.800 km entfernten und deutlich wärmeren Punta Cana.

Eigentlich war ich gar nicht überrascht, dass Franzi aus diesem Urlaub mit einem ganz besonderen Schmuckstück heimkehren wird. Ich habe sogar fest damit gerechnet. Der Zeitpunkt war in meinen Augen so passend: Uni erfolgreich abgeschlossen, ersten Arbeitsvertrag in der Tasche und dann  auch noch ein Urlaub in der Karibik. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, dachte sich wohl auch ihr Herzensmann und hat ihr erfolgreich die Frage aller Fragen gestellt.

Vorherseherische Gabe hin oder her, die Nachricht von der Verlobung brachte mich völlig aus dem Häuschen. Am liebsten hätte ich mich sofort in die Hochzeitsplanung gestürzt.

Die Freude über die Verlobung war riesig!

Am nächsten Morgen erzählte ich direkt meinem Freund von den grandiosen Ereignissen des Vorabends und verlor mich erneut in Hochzeitsplanungen. Ich plapperte nur noch von Hochzeitskleidern, Hochzeitslocations, Hochzeitsspielen, dem Junggesellinnenabschied und was mir sonst noch durch den Kopf schoss und bekam irgendwann zu hören, dass ich ja jetzt schon kurz vorm Durchdrehen sei. Wenn ich mir heute den Whatsapp Verlauf von Franzi und mir durchlese bzw. anhöre, war da wohl was Wahres dran. Es wurde sehr viel gequietscht, gelacht und gejubelt.

Den Antrag wollte ich natürlich so genau wie möglich und in allen Einzelheiten geschildert bekommen. Der Verlobungsring wurde sofort begutachtet und für gut befunden. Weiteres Top Thema war die Brautkleidsuche. Wir sahen uns schon sektschlürfend in unzähligen Brautmodegeschäften sitzen, Prinzessinnenkleider, A-Linien und Träume aus wunderschöner Spitze anprobieren, bis das perfekte Brautkleid endlich gefunden ist. Wie die Suche nach dem Traumkleid letztendlich wirklich ablief, werdet ihr noch erfahren ;).

In den nächsten Tagen drehte sich alles um die Verlobung und die Traumhochzeit der besten Freundin:
Das Wunschdatum, wird es eine  Land- oder Stadthochzeit, die Gästeliste, wie soll die Trauung ablaufen, und und und …

Kurz gesagt: Die Vorfreude war riesig.

Der Hochzeitsplaner landete kurz nach Bekanntgabe der Verlobung im Einkaufswagen

Die Verlobung von Franzi war nun mal auch für  mich etwas ganz besonderes. Wir kennen uns jetzt schon seit 14 Jahren (oh wei was sind wir alt geworden) und haben so viel zusammen erlebt. Gerade waren wir noch in der 7. Klasse und hauptsächlich damit beschäftigt, herauszufinden ob der Schulhofschwarm einen auch total süüß findet oder die nächsten lustigen – oder weniger lustigen – Streiche für die Mitschüler zu planen (die Knoblauchbonbons werden für immer ein Highlight bleiben). Und im nächsten Moment brütet man über Hochzeitszeitschriften um den wichtigsten Tag der besten Freundin zu planen. Man wächst eben mit seinen Aufgaben :).

Eine Sache stand jedoch sofort fest: Was auf keinen Fall fehlen darf ist eine standesgemäße Verlobungsparty. Franzi und ich finden eigentlich immer einen guten Grund um die Korken knallen zu lassen, also darf so ein wichtiges Ereignis natürlich nicht ausgelassen werden. Und das wurde es auch nicht!

 

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