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Claudia & David: Eine #Coronahochzeit2020, die zur Traumhochzeit wurde

Wir durften der Geschichte der beiden frisch Vermählten lauschen und feststellen, dass Liebe, Mut zur Spontanität und Umsicht die drei essentiellen Zutaten für Claudias und Davids Traumhochzeit in der wundervollen Hochzeitslocation Hans am See waren.
Eine Coronahochzeit, die auf den Fotos gar nicht so aussieht wie eine Hochzeit während der Pandemie!? … erzählt doch mal! Und das taten die beiden auch in einem sehr unterhaltsamen, schönen und mitreißenden Telefonat, in dem wir alles über die Hochzeitspläne, Unsicherheiten, Zweifel, aber vor allem über das Happy End einer wunderschönen Hochzeitsfeier erfahren durften.

Die perfekte Hochzeitsplanung

Es begann so malerisch wie bei vielen von uns (ehemaligen) Bräuten. Mit einem romantischen Hochzeitsantrag. David stellte die Fragen der Fragen im August 2019 und das „Ja“ von Claudia kam aus purer Überzeugung. Frisch verlobt stürzten sich die beiden in die Hochzeitsplanungen und hatte schließlich innerhalb von drei Monaten das Wichtigste geplant. Mit der Hochzeitslocation hatten die beiden großes Glück, denn es waren nicht mehr viele Termine für 2020 frei. Wie passend, dass für Claudia und David ein Jahr nach dem Heiratsantrag, im August 2020, noch ein Tag für ihre Feier verfügbar war. Wer bereits eine Hochzeit geplant hat oder gerade dabei ist, weiß, dass eine Hochzeitsplanung innerhalb eines Jahres wirklich sportlich ist und viele Hochzeitslocations bereits ein Jahr im Voraus ausgebucht sind. Zu ihrer Glücksträhne gehörte auch noch die Verfügbarkeit der Standesbeamtin zur Trauung direkt bei der Hochzeitslocation Hans am See und so konnten die beiden beruhigt mit all den bereits gebuchten Dienstleistern in das neue Jahr 2020 starten. Ihr Hochzeitsjahr.


Lockdown. Zweifel. Unsicherheiten.


Doch die bisher perfekt verlaufende Hochzeitsplanung erfuhr Mitte März einen Einbruch. Claudia erzählt, sie hätte noch bis zur Verkündung des Lockdowns am 22. März keine Bedenken geäußert, dass die Hochzeit nicht stattfinden würde:

„Am Freitag vor dem Lockdown waren wir noch bei der Hochzeitskonditorei, um die Hochzeitstorte zu probieren und alles für die Hochzeit abzusprechen.“.

Doch dann kam der Lockdown und mit ihm große Zweifel.

„Die Hochzeitsplanung war erstmal raus aus dem Kopf.“, sagt Claudia.

Sie hätte Ende März ihren Termin bei der Brautausstatterin wahrgenommen, doch natürlich fiel die Anprobe des Brautkleids während des Lockdowns aus. Die Planungsunsicherheiten wurden von Tag zu Tag höher. Claudia und David fragten sich, ob sie die Hochzeit nicht absagen und verschieben sollen. Ein Anruf bei der Hochzeitslocation ließ sie nicht schlecht staunen, denn für 2021 waren schon fast alle Termine am Wochenende ausgebucht. Einen der wenigen Termine, der noch frei war, ließen die beiden sich erstmal reservieren, doch wollten sie noch nicht den Traum ihrer Hochzeit zum geplanten Hochzeitsdatum im August 2020 begraben.


Achterbahnfahrt der Gefühle: Coronahochzeit2020 oder verschieben?

So beobachteten Claudia und David die lokale Corona-Entwicklung in Thüringen ganz genau und fanden Hoffnung in den vergleichsweisen geringen Fallzahlen in ihrer Umgebung sowie der neuen Corona-Verordnung, welche die Beschränkungen für Feiern lockerte. Die geringen Infektionszahlen in Thüringen und Umgebung waren wieder ein Lichtblick und sprachen für das Stattfinden der Feier.
Doch es blieb bei einem Auf und Ab der Gefühle und Entscheidungen. Etwa zehn Wochen vor der Hochzeit plagte Claudia die Sorge, dass sich eventuell doch Gäste zuvor infizieren und auf der Hochzeitsfeier andere Gäste anstecken könnten. Wie würde sie damit umgehen? Und keinesfalls soll die Hochzeit als wahre „Coronahochzeit“ in Erinnerung bleiben, weil Menschen an dem tückischen Virus erkranken. Als eine Freundin auch noch ihre Ängste vor einer möglichen Ansteckung äußerte, wurden die Bedenken von Claudia und David nicht gemildert.


Noch zehn Wochen bis zur Hochzeit – und noch immer keine Entscheidung

Und nun wurde es langsam zeitlich eng, denn es fehlten noch die Eheringe, das Brautkleid und der Anzug des Bräutigams.
Noch nicht entschlossen, ob die Hochzeit in zehn Wochen stattfinden wird oder eben nicht, ging Claudia gemeinsam mit ihrer Trauzeugin zur Brautkleidanprobe. Obwohl sie ihr Traumkleid an diesem Tag fand, konnte sie sich noch nicht dazu entschließen, dieses auch zu kaufen. Die Planungsunsicherheit war noch zu groß und die Frage blieb: Heiraten wir dieses, nächstes oder vielleicht übernächstes Jahr?

YES, WE DO! – Endspurt

Wie ich schon anfänglich schrieb, legten Claudia und David eine sportliche Hochzeitsplanung hin. Das trifft nicht nur auf den Anfang ihrer Planungen vor der Corona-Krise zu, sondern auch in den acht Wochen vor ihrer Hochzeit. Denn acht Wochen vor der Hochzeit beschlossen die beiden, dass sie im August 2020 heiraten werden. Nun war es ausgesprochen. Beschlossen. Mit dieser Entscheidung verschwanden die Zweifel und endlich konnte wieder mit all der Euphorie und voller Energie geplant werden.
Ich würde sagen, dass die beiden zwei kleine Glücksbärchis sind, denn Claudias Brautkleid konnte noch rechtzeitig geliefert werden und auch David hatte Glück im Unglück. Der Hochzeitsanzug, in den er sich zuvor so verliebte, war von einem italienischen Label und es bestand nicht die geringste Chance, dass dieser noch rechtzeitig zum Hochzeitstermin ankommen wird. Doch nur so konnte er den noch schöneren Anzug entdecken, mit dem er schließlich als Bräutigam vor seine Braut trat. Die Auswahl und die Herstellung ihrer Trauringe verliefen glücklicherweise nach Plan und ohne Umwege. Somit mussten nur noch die letzten Absprachen mit den Dienstleistern getroffen werden und auch das verlief problemlos. Glücksbärchis eben 😉


Nun galt es noch die Hygieneregeln und Auflagen zu beachten. Für Claudia, die in der Kreativbranche arbeitet, war das kein Problem. Nachdem das Hygienekonzept für ihre Hochzeitsfeier mit 60 Gästen angemeldet war, setzte sich Claudia an die Nähmaschine und nähte die Masken für ihre Gäste selbst. Und das passend zum Farbthema in dunkelblau-rosa-roségold. So macht Hochzeitsplanung doch wieder Spaß.

Natürlich nähte Claudia für David und sich auch noch schöne passende Masken im Hochzeitsdesign ihres Brautkleides und des Hochzeitsanzugs.

Besonders süß finde ich Claudias und Davids Idee für die Gastgeschenke. Jeder Gast hat einen personalisierten Teller erhalten. Damit wurden Gastgeschenk und Hygienegedanke gut miteinander verbunden. Eine schöne Idee.

Ende gut, alles gut!

Thüringen, 15. August 2020. Der Tag, an dem Claudia und David „Ja“ zu einer gemeinsamen Zukunft sagten. Der Tag, an dem die beiden ihre Liebe mit ihren Liebsten feierten und das in einer traumhaften Hochzeitslocation. Ein unvergesslicher Tag für Brautpaar und Hochzeitsgäste. Es wurde getanzt und gefeiert. Alles erfolgte unter Einhaltung der Auflagen und dennoch verschwand zumindest an diesem Tag das Gefühl von Einschränkungen in den Köpfen des Brautpaars und der Gäste. Es war so wunderschön, die beiden von diesem Tag schwärmen zu hören, von ihren guten Gefühlen während der Feier und der schönen Atmosphäre.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal herzlich bei dir, liebe Claudia und bei dir, lieber David dafür bedanken, dass wir eure Geschichte hören und niederschreiben durften. Es hat großen Spaß mit euch gemacht. Wir wünschen euch nur das Beste für eure gemeinsame Zukunft.

Was passt noch zu einem guten Ende? Keiner der Gäste war mit COVID-19 infiziert. Weder vor noch nach der Hochzeit.
Ende gut, alles gut 😊

Für mehr Fotos und Eindrücke von Claudia und David schaut doch mal auf der Instagramseite der beiden vorbei: @die_bibos

Habt auch ihr während der Corona-Krise geheiratet oder steht kurz davor? Oder waren euch die Planunsunsicherheiten zu groß und eure Hochzeit wurde in das kommende Jahr verschoben? Wir freuen uns über Kommentare und eure Geschichten <3

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1 Comment

  1. Sehr interessant, gute Arbeit und vielen Dank für das Teilen eines so guten Blogs.

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