Allgemein, Braut, Bride to be, Coronahochzeit, Hochzeitslocation, Hochzeitsplanung, JGA, Junggesellinnenabschied, verheiratet

Anika & Secil: „Wir hätten uns keine schönere Hochzeit wünschen können“

Auch Anika und Secil sagten während der Corona-Krise „Ja“ zu einer gemeinsamen Zukunft und feierten mit ihrem engsten Familien- und Freundeskreis den Bund fürs Leben. Wieder durften wir die Geschichte einer Traumhochzeit hören. Anika und Secil hatten ihre Hochzeit weit im Voraus geplant und wurden bei aufkommenden Zweifeln, ob die Hochzeit aufgrund der Corona-Einschränkungen stattfinden soll oder nicht, von ihren Gästen ermutigt, an den bestehenden Plänen festzuhalten. Im Interview berichtet die wunderschöne frischgebackene Ehefrau Anika über ihre Hochzeitsfeier mit Secil während der Corona-Krise.

Anika & Secil
Anika & Secil

Wie lange im Voraus hattet ihr eure Hochzeit geplant und gab es Überlegungen (während des Lockdowns) die Hochzeit zu verschieben?

Anika: Wir haben unsere Hochzeit eineinhalb Jahre vorher geplant, weil wir alles in Ruhe organisieren wollten ohne Stress und uns vorab auch schon Dienstleister ausgesucht hatten, die uns an dem Tag begleiten sollten. Aus diesem Grund haben wir alles schon sehr früh geplant.
Während des Lockdowns haben wir natürlich auch darüber nachgedacht, ob wir die Hochzeit verschieben sollten und ob das sinnvoll wäre. Wir haben immer die aktuellen Geschehnisse im Auge behalten und uns dann doch dafür entschieden, die Hochzeit stattfinden zu lassen, was auch die absolut richtige Entscheidung gewesen ist.

Wie war die Situation mit euren Dienstleistern? Hattet ihr schon vor dem Lockdown alle Dienstleister gebucht und bereits Eheringe / Hochzeitskleid / Anzug gekauft?

Anika: Wir hatten schon vorher alle Dienstleister gebucht und die Verträge unterschrieben. Ich hatte auch schon vorher mein Kleid gekauft, die Eheringe waren da – es war also alles unter Dach und Fach, da wir ja so zeitig so früh dran waren mit der Hochzeitsplanung.

Wie sind eure Hochzeitsgäste mit der Planungsunsicherheit umgegangen? Gab es Ängste bezüglich einer möglichen Infektion?

Anika: Unsere Standesamtliche Hochzeit war mit ungefähr 40 Gästen und uns hat jeder Mut zugesprochen. Unsere Gäste wussten auch, dass wir die Feier sehr bedacht auswählen werden und dass wir die Hochzeit bei etwaigen Unsicherheiten abgesagt hätten. Die Leute haben sich aber alle echt gefreut und da es nur die engste Familie und die Freunde gewesen sind, die wir sowieso schon in unserer Freizeit gesehen haben, wusste auch jeder, dass wir keine fremden Menschen einladen werden und dass es im engen Freundes- und Familienkreis stattfindet. Somit hatte keiner Angst sich anzustecken. Vielmehr haben die Gäste uns Mut zugesprochen, dass wir doch alles positiv sehen sollen und wir uns keine Gedanken machen sollen, dass die Hochzeit nicht stattfinden könnte.

Musstet ihr umplanen? Eure Gästeanzahl reduzieren?

Anika: Also viel umplanen mussten wir eigentlich nicht. Das Einzige war die Personenanzahl im Standesamt. Die Anzahl mussten wir verringern, da es so vorgeschrieben war. Hier haben wir aber eine gute Lösung gefunden. Wir hatten einfach die Kapellentür offenstehen lassen und dann konnten die Gäste trotzdem live dabei sein, was uns wichtig war. Der Rest konnte eigentlich so wie geplant stattfinden, weil wir wirklich Glück hatten im Juli, denn zu diesem Zeitpunkt waren schon einige Lockerungen vollzogen. Wir konnten eigentlich so feiern wie wir uns das auch gewünscht haben.

Wie verliefen eure JGAs?

Anika: Unsere Junggesellenabschiede verliefen natürlich ein bisschen anders als geplant. Mein Mann wäre eigentlich in eine größere Stadt gefahren – wie auch ich. Das haben wir dann von unseren Trauzeugen erfahren. Wir haben das dann anders gelöst. Wir sind in ein Ferienhaus gefahren in Luxemburg. Wir waren komplett unter uns und hatten eine schöne Spa-Abteilung in dem Haus. Wir hatten Saunen, Whirlpool, alles was das Herz begehrt und waren eigentlich auch super happy darüber, dass es dann so stattgefunden hat, weil wir uns gar nichts besseres wünschen konnten. Wir haben total die Zeit mit unseren Freunden genossen. Natürlich hätte Feiern gehen auch was gehabt, aber wir fanden die Ruhe und die Zeit mit unseren Freunden auch total toll in dem Haus.

Habt ihr während eurer Hochzeitsfeier Einschränkungen gespürt? Welche Auflagen mussten eingehalten werden und wie war das für eure Gäste?

Anika: Ich muss sagen – und da bin ich heute noch überrascht – dass wir während der Hochzeit, während der gesamten Feier so gut wie gar nichts von Einschränkungen gemerkt haben. Das Einzige war wirklich das Standesamt, was ich schon erwähnt hatte. Ansonsten hat man wirklich nichts gemerkt. Das hat auch am Bundesland gelegen, wir haben im Saarland gefeiert, weil hier dann doch vieles lockerer gewesen ist. Unsere Standesamtliche Trauung war in Rheinland-Pfalz und die Feier im Saarland.
Wir sind auch nach wie vor total glücklich darüber, dass wir doch daran festgehalten hatten, dass wir feiern. Es war alles wunderschön. Wir hätten uns keine schönere Hochzeit wünschen können und sind total dankbar, dass es doch alles so geklappt hat. Abgesehen von den Junggesellenabschieden, die anders geplant waren als gelaufen und trotzdem wunderschön waren, haben wir eigentlich gar nichts Drumherum von der Situation an unserem Tag gemerkt.

Vielen herzlichen Dank an Anika und Secil dafür, dass sie ihre Geschichte von der Hochzeit und der Hochzeitsplanung in unsicheren Zeiten mit uns teilten. Besonders schön fanden wir, dass Anika im Interview überglücklich wirkte und die beiden ihre Entscheidung noch in diesem Jahr zu heiraten, zu keinem Zeitpunkt bereuten.

Wer noch mehr Eindrücke von der Hochzeit der beiden gewinnen möchte, kann auf Anikas Instagramkanal vorbeischauen: Anika Kummerer.

Hochzeitslocation: Seezeitlodge Hotel und Spa, Standesamt: Das Marienhöh, Brautkleid: Fünftejahreszeit Brautmode, Hochzeitsfotografen: Dreambirds Production

Leave a Reply

Required fields are marked*